Barcamp Freelancer Union 2012: Unterschied zwischen den Versionen

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(Orga-Team)
(Protokoll 30.04.2012)
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== Protokoll 30.04.2012 ==
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I'm quite pleased with the inmofration in this one. TY!
Verlagerung von Arbeitsmodellen
 
unfreiwillige Selbstständigkeit
 
 
 
HISTORISCH
 
historisch Selbstständige wie Rechtsanwälte etc.
 
Handwerker
 
 
 
HEUTE
 
Selbstständige ohne Gewerbeschein
 
da keinen Gewerbeschein, gibt es keine Vertretung
 
kein klassisches Vorbild für Berufsgruppen
 
keine Kollektivverträge
 
nur in Wien gibt es einen einzigen Kollektivvertrag für Werbung
 
 
 
URSACHEN
 
1) Globalisierung
 
2) Generationenverschiebung
 
 
 
ad 2) Finanzierbarkeit des sozialen Systems
 
Konex zwischen Generationenverschiebung und neuer Arbeit
 
 
 
ad 1) neue Globalisierung
 
traditionelle Industrie bricht zusammen, neue Industrie wird aufgebaut (Tony Blair: "Creative Industries")
 
bestehende Industrie aufgeben
 
neue Industrien bilden
 
 
 
politisch-steuerliche Mechanismen:
 
breiter unspezifischer Begriff der "Kreativwirtschaft"
 
Kreativwirtschaft wird gefördert
 
 
 
 
 
–––––––––––––––––––––––––––––––––––
 
BLOCK 1: WAS IST NEUE ARBEIT?
 
ZUKUNFT DER ARBEIT, ARBEIT DER ZUKUNFT
 
 
 
 
 
O. DEFINITION
 
– immer da sein, immer zu arbeiten (keine Sonntage) > "always on"
 
daher hohe Burn-out-Rate
 
führt zu schlechten Versicherungsverhältnissen
 
– Individualisieren dessen was man kann
 
 
 
GEMEINSAMER NENNER / "COMMONS"
 
– Probleme mit der sozialen Absicherung (Kinderbetreuung)
 
– es gibt keine Abgrenzung
 
– per Selbstdefinition Freelancer (nicht in Reinform, Mischformen)
 
Vertragssicherheit als Kernthema
 
wie sieht eine klassischee Vertragsform aus?
 
– hybride Form
 
– Form der produktivsten Klasse
 
– hoch geschätzt
 
– schlecht entlohnt (nach Zeit entlohnt, kein Mehrwert geschaffen)
 
meist unter 1000 Euro brutto im Monat
 
pauschale Preise
 
aufgewendete Zeit kann nicht abgerechnet werden
 
– Teil von "der Wirtschaft" / "Unternehmer"
 
– können uns aber nicht ganz mit dem Unternehmertum identifizieren
 
– Wert in der Sozialökonomie: Honorar / Wert
 
– was ist wertvoll? die Marke (symbolisches Kapital)
 
– neue Biografien
 
 
 
– FREIHEIT / Flexibilität
 
ZEIT: wann arbeite ich
 
TEAM: mit wem arbeite ich
 
AUFTRAGGEBER: für wen arbeite ich
 
PLATZ: wo arbeite ich
 
KOMMUNIKATION
 
WIE wir arbeiten
 
 
 
– Qualifikationsnachweis
 
nicht geregelte Berufe: Grafiker, Kommunikation
 
"du machst dir einen Beruf, den es noch nicht gibt"
 
– individualisierung
 
– "shared" ….
 
– wo beginnt Arbeit, wo hört sie auf
 
– visuell im Dienstleistungssektor, aber eher Research, Modelle, … die als Dienstleistung angeboten werden
 
– Unterscheidung zu Start-ups: von Anfang an Unternehmen mit Perspektive
 
– aus einer Not heraus gebildet, entstanden
 
 
 
 
 
START-UP
 
freiwillig
 
< NEUE ARBEIT>
 
stark wachsende Gruppe
 
sehr unterschiedlich Gruppe
 
die kleinste und zugleich größte Agentur der Welt
 
FREELANCER
 
unfreiwillig, von der Wirtschaft dahin gedrängt
 
 
 
KLEINSTER GEMEINSAMER NENNER
 
 
 
 
GEMEINSAME PROBLEME
 
– immer arbeiten, immer erreichbar
 
– Vereinzelung
 
> Definition nach Organisationsgröße
 
a) Freelancer: Subunternehmer mit Arbeitsleistung, fühle mich nicht als Unternehmer
 
b) Selbstständige: Marke, Angebot, biete ein Produkt an
 
> unternehmerische Fähigkeiten
 
– Diversität
 
– Probleme in der Ausbildung: unternhemerisches Handeln / Fähigkeiten fehlen (wirtschaftliche Kompetenzen)
 
– wie kommt man zum notwendigen Wissen? (Basisausstattung)
 
– verschiedene Erwerbsmodelle
 
– Selbstbeschreibung fehlt
 
– egoistisches Agieren vs. Sharing
 
 
 
NOTWENDIG
 
– Wirtschaftlichkeit
 
– Argumentierbarkeit
 
– Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit
 
 
 
NEU:
 
– neue Arbeitszeiten (Arbeit ist immer da, muss abgearbeitet werden, immer anwesend zu sein)
 
– neue Arbeitsorganisation (Deadline-Denken)
 
 
 
I. PROBLEMFELDER
 
– Bewertbarkeit der Qualität der Arbeit
 
– Vertretungsmacht einer Gruppe
 
– fehlende Solidarität
 
– gewollt / ungewollt
 
– fehlende Schnittstelle (welche Commons haben wir?)
 
– Individualität, ich mit mir und mein Problem
 
– individuelle Probleme zusammen fassen
 
– fehlende Solidarität
 
– fehlende Beratung
 
– kein Netzwerk, keine Organisation
 
– fehlende Forschungsgrundlage
 
– Vereinigung gibt es, allerdings auf banalen Ebenen (Facebook "like")
 
 
 
II. URSACHEN DER NEUEN ARBEIT (historisch)
 
– Arbeitsbiografien (verschiedene Versicherungsformen, unterschiedliche Berufe, Divergenz)
 
Interessensvertretung passt nicht mehr
 
– Individualisierung
 
– neue Biografien
 
– Flexibilisierung
 
– neue Technologien, Möglichkeiten
 
 
 
III. STATUS QUO (individuell, politisch, wirtschaftlich, philosophisch)
 
– Bedürfnis Sehnsucht nach Echten / Realem / Anfassbaren
 
handwerklicher Tätigkeit, aber keine klassischen Einstiege wie Lehre
 
vom Lehrling bis zum Meister gegen "einfach machen"
 
aber geschütztes Gewerbe wie Fotografen
 
– flexiblere Arbeitszeiten
 
– die klassischen "Angestellten" arbeiten so wenig wie noch nie für ihr Geld
 
– Flexibilisierung der Arbeitssysteme, statische Organisationsformen
 
– Bsp. Amici della SVA: einfach einen gemeinsamen Nenner zu finden aber dann doch sehr unterschiedliche Meinungen > schwierig die Gruppe zusammen zu halten
 
– kleine Organisationsgröße (Einzelnunternehmer, kleine Teams, Zusammenschlüsse)
 
– Mindestsätze
 
Design Austria Publikation = Preisabsprache, daher verboten (Honorarrichtlinie)
 
– Gewerbe: Produktdesigner gemeinsam mit Lebensbereicher, Rauchfangkehrer, Feng Shui
 
 
 
IV. NAHE ZUKUNFTSSZENARIO
 
– vielleicht in Zukunft alle Selbstständige?
 
neben Arbeit auch noch leben können, andere Lebensweise
 
– von der Lohnabhängigkeit (Arbeitszeit) zu Arbeitsabhängigkeit (von Kunden)
 
– Plattform, Netzwerk
 
– Gremium, Vereinigung
 
– welche Verbindlichkeiten gibt es? (Gruppe beitreten)
 
 
 
V. NOTWENDIGKEITEN / "NEEDS"
 
– Grundischerung
 
– Honorarrichtlinien / Werte > dafür ist aber notwendig die Produkte / Angebote zu formulieren
 
– Beratung für Unternehmer
 
 
UNION / INSTITUTION / INTERESSENSVERTRETUNG
 
– Lobby für unsere Anliegen
 
– welche Fragen haben wir an die Gesellschaft?
 
– wie formulieren wir diese Fragen?
 
– wie kann eine Struktur aussehen?
 
 
 
WIRTSCHAFTSKAMMER
 
– geringe Wahlbeteiligung
 
– ist eigene Interessensvertretung
 
 
 
INDUSTRIELLENVEREINIGUNG
 
– Parallelorganisation zur WK
 
 
 
ARBEITERKAMMER
 
ÖGB
 
 
 
INTERESSENSVERTRETUNG der "KREATIVEN" > WISHLIST
 
– gewerkschaftliche Aufgaben
 
– inhaltlicher Zusammenhalt der TeinlnehmerInnen
 
– solidarisches Prinzip > damit es allen besser geht
 
– strukturelle Fragen, strukturelle Basis
 
– Studien, eigene Gruppe besser kennenlernen
 
– best practice Modelle
 
– Innovationskraft untersuchen
 
– Beratung
 
– Finanzierung
 
– Empfehungen für Honorare
 
– Zahungsausfälle
 
– > wie werden wir mehr?
 
 
 
SOZIALVERSICHERUNG
 
Amici della SVA
 
– haben sich vor ca. 1 Jahr konstituiert
 
– Ungleichbehandlung gegenüber anderen
 
– Berechnung / Verrechnung
 
– Höhe der Mindesbeitragsgrundlage (ca. ab 700 Euro pro Monat > 26% Abgaben)
 
– Vorauszahlungen für das Folgejahr
 
– keine Ratenzahlungen möglich
 
– 5.300 TeilnehmerInnen bei Facebook-Gruppe
 
– versteht sich als Pressure Group (10 Punkte)
 
– relativ positives Klima
 
– wollten keinen Verein gründen
 
– es gibt kein Budget dafür, freiwillige Mitarbeit (Vorwegnahme von Liquid Democracy)
 
– Zuwanderung immer wenn Aktualität gegeben
 
– Systemfehler finden
 
– fordernde Position mit berechtigtem Anliegen
 
– monothematische Gruppe (derzeit) ohne Kandidatur
 
– Martina Schubert > Forschungspraxis
 
– Werner Prix > Kommunikation
 
Bereits erreicht:
 
– Petitionen
 
– Angleichung beim Wochengeld, Krankengeld wurde bereits erreicht
 
– es kommt eine Umfrage bei allen Versicherten
 
Allerdings:
 
– 30 "laute" Stimmen sprechen / stehen nicht für die ganze Gruppe
 
– nur etwa 10% der Gruppe sind auch mobilisierbar
 
– nicht alle machen mit, nicht alle demonstrieren mit
 
– Diskurs noch nicht ausgereizt
 
Derzeit:
 
– 2. Gruppe gegründet: WKO-Fans
 
– könnten bei der WKO-Wahl antreten
 
Notwendig:
 
– Fachexpertise notwendig
 
– Personen die für etwas stehen
 
 
 
SOZIALE ABSICHERUNG
 
– Beitragsgrundlage ist nicht geringer als bei Angestellten
 
– Konzept des integrierten Steuersatzes (siehe Dänemark)
 
 
 
 
 
VERTRETUNGSFORMEN
 
 
 
Vertretungen:
 
– Industriellenvereinigung
 
– Gewerkschaft
 
– Pressure Group
 
– Berufsvereinigungen (Design Austria)
 
aber schwierig ein Berufsfeld zu definieren
 
– Projektgruppe (Zeithorizont 3–6 Jahre, danach werden sie aufgelöst)
 
punktuell, klares Ziel, klares Budget, Projekt bezogen
 
– Betriebsrat
 
muss gewählt werden, aber nicht einem Verein / Gewerkschaft angehören
 
 
 
Beispiele:
 
– Industriellenvereinigung
 
– Attack
 
– Piraten Partei
 
– Occupy-Movements, 99%, Anonymous
 
dezentral, großen gesellschafts-politischen Impact
 
– Tea Party
 
dezentral
 
– Moveon.org (während Bush Administration)
 
unterstützt vom Großkapital, Think Thank Pressure Groupe
 
– Open Governity
 
keine Struktur, nicht sehr erfolgreich
 
– Respekt.net
 
Einfluss auf Gesetzgebung, obwohl kleiner Verein
 
– Arge Kreativwirtschaft
 
 
 
Neue Formationen:
 
– themen-demokratisch
 
– liquider
 
– kein Sprecher
 
– keine Generalversammlung
 
 
 
Uns ist wichtig:
 
– Themen
 
– Grundrauschen erzeugen
 
– Prozess starten
 
 
 
Bsp. England
 
2003 wurden 2 Lobbygruppen gegründet
 
???
 
 
 
 
 
NEXT STEPS
 
– weitere Barcamps
 
– mehr Leute einbinden
 
– Themen verdichten
 
– Themen in die Öffentlichkeit bringen
 
aber nur wenige Themen sind öffentlichkeitstauglich
 
– die "working Poor" => Verständnis gegenüber Selbstständigen
 
Verständnis bei den Parteien fördern
 
– wie werden wir mehr?
 
 
 
THEMEN
 
– Honorarrichtlinien > Honorarspiegel
 
– Einkommensausfall
 
– Generationenvertrag
 
– MIkrofinanzierung, Kredit
 
– Solidarität
 
– Teamarbeit, Zusammenarbeit
 
– Aufklärungsarbeit / Wissensvermittlung Förderungen etc. > Servicestellen vermitteln
 
– Beratung, Wissen
 
– unternehmerische Kompetenzen vermitteln (Verträge, Wirtschaftlichkeit, Rechnungswesen, Buchhaltung)
 
– juristische Haftung, wenn mehere im Team arbeiten
 
– virtual Enterprise
 
– Sparte Kreativwirtschaft in der Kammer
 
– Privatkredit, Lohnzettel für Vermieter etc.
 
– Factoring / Incasso für Kleinbetriebe
 
 
EU-Ebene: Kreativwirtschaft in 7 Branchen geteilt
 
– Mode
 
– Werbung
 
– Design
 
– ...
 
 
 
Notwendig:
 
– Papers, Research, Europa weit vergleichen
 
– geringfügigen Angestellten
 
– Sachwissen
 
– um viele Leute zusammen zu bringen, muss man generell arbeiten
 
viele Leute berühren, um sie zu erreichen
 
 
 
BUDGET
 
– man braucht Beiträge und ein Budget
 
Alternativ: kluge Strukturen, die das aufgreifen (Arbeiterkammer, Gewerkschaft,…)
 
– unabhängig von öffentlichen Förderungen, um die eigenen Themen durchzubringen
 
 
 
ORGANISATIONSFORM
 
 
 
 
 
NAMENSFINDUNG / IDENTITÄTSFINDUNG
 
Alternative zu "Freelancer Union"
 
– Modern Worker
 
– Neue Arbeit = akademischer Diskurs
 
– EPU philosophy
 
 
 
Beispiele:
 
* Piraten
 
* Working Guerilla
 
 
 
Ein Bild, das man kennt, umformt, umformuliert
 
muss griffig sein
 
 
 
>> Barcamp für Corporate Identity / Namenfindung / Definition der "Marke"
 
 
 
 
 
BARCAMPS: nächste Termine (1/4-jährlich)
 
1. Herbst: Oktober
 
2. Winter: Jänner
 
 
 
 
 
 
 
Co-Working spaces
 
physisches Zusammenkunft
 
gemeinsam arbeiten in einem Raum
 
Facebook: unverbindlich
 
 
 
 
 
AUFGABEN
 
Respekt.net: Budget, Einreichungen (Markus, Gerhard)
 
Visuelle Identiät? (Veronika)
 
Mikrofinanzierung (Markus | hafenjunge)
 
Honorar, entgangene Zahlung (Gerin)
 
Facebook-Gruppe "Freelancer Union" (geschlossene Gruppe)
 
wie werden wir mehr?
 
 
 
 
 
Forschung:
 
FORBA
 
ZSI – Zentrum für soziale Innovation
 
 
 
TEILNEHMERINNEN:
 
Veronika Gluttig
 
 
Facebook: Veronika Gluttig
 
 
 
Natasa Siencnik
 
Nataša Sienčnik
 
 
 
Georg Russegger
 
 
 
Bernhard Tobola
 
Gerin Trautenberger
 
Natasa Siencnik
 
Maria Pflug-Hofmayr ([email protected])
 
Ute Schindler
 
 
Markus Handl [email protected].com
 

Version vom 24. Mai 2016, 22:18 Uhr

Freelancer Union Logo rgb web.jpg

Barcamp: Freelancer Union 2012, eine konkrete Utopie?

Liebe VertreterInnen der Klasse des Neuen!

Am 30.04. seid ihr herzlich zu unserem Barcamp zum Thema "Konkrete Utopie" eingeladen. Gemeinsam möchten wir über unsere Arbeits- und Lebensbedingungen nachdenken und konkrete Lösungsansätze für die neuartigen Probleme, Bedürfnisse aber auch Möglichkeiten der sogenannten Kreativen Klasse schaffen. Die Arbeits- und Lebenssituation von Kreativen und Freien ist prekär. Soziale und finanzielle Sicherheiten wie sie in Angestelltenverhältnissen üblich sind, kennen wir kaum. Während in Wien aber rund 30.000 Personen als neue Selbstständige, freie DienstnehmerInnen oder Freelancer beschäftigt sind, gibt es nur wenig strukturellen Zusammenhalt. Dabei gilt – zusammen sind wir mehr. So sind in den vergangenen Jahren vereinzelte Initiativen gewachsen, die tatkräftig an diversen Fragen arbeiten. Doch bedarf es einer breiteren Basis, um grundlegende Strategien und Lösungen zu erarbeiten. Unser Ziel ist daher, eine horizontale, vernetzte und umfassende Vertretung für neue Selbstständige, freie DienstnehmerInnen und kreativen Köpfe zu formulieren und dadurch die Anliegen der kreativen Klasse zu vertreten.

Es gilt das Prinzip Hoffnung – so utopisch wie nötig, so konkret wie möglich.

I övrigt vill jag tillägga, att en god gäst erbjuder ern¤gttsinÃ, och en god värd tackar nej. I allafall om det rör sig om ett glas eller annat av mindre värde.

Datum & Anmeldung

Sessionplan & Dokumentation der Sessions

10.00 - 10.15 Einleitung

10.15 - 10.30 Gruppenvorstellung und -einteilung

10.30 - 11.30 Ideen sammeln

11.30 - 12.45 Pause

11.45 - 12.15 Präsentieren

12.15 - 13.00 Diskussion

13.00 - 13.30 Pause

13.30 - 14.30 Next Steps Freelancer Union

14.30 - 16.00 Open End

Gruppen

Gruppe 1 | Was ist neue Arbeit

Zweck, Ziel und Form der Arbeit sind einem ständigen Wandel unterworfen. Ist es heute noch eine Minderheit, die ihr Einkommen aus neuen Beschäftigungsformen (neue Selbstständige, freie DienstnehmerInnen, Freelancer) bezieht, könnte es in Zukunft Normalität werden. Die traditionelle Vollzeitbeschäftigung scheint felxibleren Systemen und Strukturen zu weichen. Verschiedene Konzepte von Arbeit sprechen von der Rückkehr zu ganzheitlicher und regionaler Arbeit, dem Konzept „Neue Arbeit – New Work“ (Bergmann 2004), dem Modell „Mischarbeit“ (Hillebrand 2005), einer „Dreizeitgesellschaft“ (Rinderspracher 2005) oder dem Ansatz der „Care-Economy“ (Gubitzer 2006, Madörin 2010). Doch wie könnte Arbeit von morgen konkret aussehen? Welchen Umständen ist dieser Wandel unterworfen? Welche Grundbedingungen müssen geschaffen werden, um ein funktionierendes Modell von Arbeit und Leben zu schaffen? Die Gruppe „Das Wesen der Dinge“ möchte sich diesen widmen und beschäftigt sich mit der Zukunft der Arbeit oder Arbeit der Zukunft.


Gruppe 2 | Demokratie und Solidarität

Die sogenannte kreative Klasse ist im Grunde eine inhomogene Gruppe, die sich aus vielen unterschiedlichen Personen, Anliegen, Beschäftigungsformen und Wünschen zusammensetzt. Allerdings braucht es eine gemeinsame basisdemokratische Vertretung, die gemeinsame Anliegen nach Außen transportieren kann und dadurch die tatsächlichen gesellschaftlichen Gegebenheiten mitgestalten kann. Doch welche Organisationsform entspricht einem solchen Kollektiv? Welche Formen der Beteiligung sind nötig, um basisdemokratische Entscheidungen treffen zu können? Könnte Liquid Democracy eine mögliche Organisationssturktur sein? Die Gruppe „Strategien und Prozesse“ möchte sich strukutrellen und organisatorischen Fragen widmen und nach einer möglichen Vertretungsform für die Freelancer Union suchen.


Gruppe 3 | Soziale Absicherung

Den neue Beschäftigungsformen (neue Selbständige, freie DienstnehmerInnen, Freelancer) fehlt oft eine soziale Absicherung. Dabei ist nicht allein die Sozialversicherung (Krankenversicherung, Pensionsvorsorge), sondern allgemein soziale Sicherheiten gemeint, welche die Folgen von verschiedenen Ereignissen wie Krankheit (medizinische Betreuung), Krankheit (Einkommensverlust), Arbeitslosigkeit, Altern, Mutterchaft und Berufsunfähigkeit ausgleichen soll. Eine hohe Beitragsgrundlage in der Pensions- und Krankenversicherung der SVA ist dabei nur die Spitze des Eisbergs. Doch welche Solidaritäts- und Versicherungsprinzipe gibt es? Welche Grundbedingungen müssen geschaffen werden, um von sozialer Absicherung sprechen zu können? Welche kurzfristigen Ziele sollen gesetzt, welche langfristigen Ziele erreicht werden? Die Gruppe „Soziale Absicherung“ möchte sich Fragen der Sozialversicherung, aber auch weitergehenden Fragen der sozialen Absicherung widmen.


Gruppe 4 | Wishlist

Gemeinsam möchten wir über unsere Arbeits- und Lebensbedingungen nachdenken und konkrete Lösungsansätze für die neuartigen Probleme, Bedürfnisse aber auch Möglichkeiten der sogenannten Kreativen Klasse schaffen. Unser Ziel ist es, eine horizontale, vernetzte und umfassende Vertretung für neue Selbstständige, freie DienstnehmerInnen und kreativen Köpfe zu formulieren und dadurch die Anliegen der kreativen Klasse zu vertreten. Wesentlich dafür ist es die Probleme und Anliegen der neuen Selbstständigen, freien DienstnehmerInnen und Freelancer zu erfassen. Doch was haben Schreiberlinge, Nachtkatzen und Kreative gemeinsam? Wie könnte sich eine Vertetung für diese Gruppe nennen (Namensfindung)? Welche Aufgababen könnte eine sogenannten Freelancer Union (Arbeitstitel) haben? Die Gruppe „Probleme und Anliegen“ möchte die Probleme und Anliegen erfassen und erarbeitet eine Wishlist, die von einer sogenannten Freelancer Union erfüllt werden könnte.


I'm quite pleased with the inmofration in this one. TY!